Gewürze sollte man in zwei Kategorien einteilen, erstens in Gewürze, die durch ihr starkes Reizpotential vor allem bei Patienten mit Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes unspezifische Reizerscheinungen auslösen. Hierzu zählen zum Beispiel Pfeffer, Paprika und Senf. Zum anderen gibt es zahlreiche Gewürze und Kräuter, die auch bei Patienten mit empfindlichem Magen-/Darmtrakt kaum Empfindlichkeitsreaktionen auslösen. Diese Gewürze sind besonders geeignet, wenn es darum geht, bei Beschränkung der Kochsalzzufuhr "Ersatzstoffe" zu finden. Häufig genügt die Zugabe von wenigen Gewürzen oder Kräutern, um das Zusalzen bei der Essenszubereitung auszugleichen. Wichtig ist dies vor allem für Patienten mit Herz-/Kreislauferkrankungen oder Nierenleiden.
