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Erfahrungen mit Magenband?
Beitrag vom 27.10.2010 08:07 Uhr Permalink zum Beitrag
Neuling
Anzahl Beiträge: 4
Wohnort: Berlin
Alter: 32
Hallo,

seitdem ich 16 Jahre alt bin nehme ich nun regelmäßig zu, ich habe alles probiert - teilweise auch extreme Methoden - von Abführmitteln bis hin zur 0 Diät mit dem Effekt, dass ich am Ende mehr auf die Waage gebracht habe als vorher.

Ich bin jetzt am Überlegen mir ein Magenband einsetzen zu lassen, hat wer von Euch damit schon Erfahrung? Immerhin ist es bei mir ja nicht so, dass ich jetzt in einem Jahr mal ein paar KG zugenommen habe, sondern ich nehme jetzt ja schon Konstant 16 Jahre zu ... jeden Monat sehe ich eine größere Zahl auf der Waage!

Diäten habe ich natürlich schon probiert und eine Fettabsaugung würde ja eigentlich auch nur Sinn machen wenn ich mein Gewicht dann auch halten kann ... daher was habt ihr für Erfahrungen mit einem Magenband? Das müsste mein Problem doch theoretisch lösen?




Beitrag vom 10.09.2011 18:19 Uhr Permalink zum Beitrag
Neuling
Anzahl Beiträge: 7
Wohnort: Nicht angegeben
Alter: 23
ich würde mir so eine operation sehr gut überlegen. ich habe vor ein paar monaten in einem gesundheitsmagazin im fernsehen einen bericht dazu gesehen. da wurde gesagt, dass das nur in betracht gezogen werden sollte, wenn eine starke adipositas besteht und der bmi über 40 ist. ist das bei dir denn so? du hast ja nicht geschrieben, wie viel du wiegst und wie groß du bist.
lg lunagirl




Beitrag vom 10.09.2011 23:26 Uhr Permalink zum Beitrag
Neuling
Anzahl Beiträge: 16
Wohnort: im Ruhrgebiet
Alter: 38
Du hast leider weder etwas zu Deiner Größe und Gewicht, noch zu Deinen Essverhalten oder Krankheiten etwas gesagt, so dass Dir hier wahrscheinlich niemand einen Rat zu einer so gravierenden OP geben kann. Was sind denn die Ursachen für Deine stetige Gewichtszunahme? Ist es krankheitsbedingt durch Stoffwechsel, Hormone o.ä. oder liegt es an der Ernährung und den Lebensumständen? Was sagt Dein Arzt zu Deiner Gewichtszunahme und Deinen Gedanken zu dieser Magenband-OP?




Beitrag vom 11.09.2011 00:30 Uhr Permalink zum Beitrag
Neuling
Anzahl Beiträge: 6
Wohnort: Köln
Alter: 36
Als ich gerade den Beitrag von Rubensfrau gelesen habe, dachte ich erst: "Uih, das klingt aber alles in bißchen krass". Da wußte ich allerdings noch nicht, was dieses Magenband ist und bewirkt. Inzwischen habe ich mir mal einpaar Internetseiten angesehen, die nicht von den Kliniken sind, die diese Magenband-OP anbieten. Und nun glaube ich: Der Beitrag von Rubensfrau ist gar nicht krass genug.
Wenn ich es richtig verstanden habe, und ich denke, das habe ich, wird bei einer 2 stündigen Operation, deren Kosten bei 1500 bis 2500 Euro liegen, ein Teil des Magens mit dem Magenband einfach abgeschnürt. Dadurch kann man, vereinfacht gesagt, nur noch die Hälfte essen.
Okay, hört sich im ersten Moment vielleicht verlockend an. Aber: wenn Du vorher, sagen wir, 3000 Kalorien bei mittlerer Aktivität zu Dir genommen hast, dann waren das je nach Größe und Gewicht vielleicht 1000 zu viel. Die haben sich jeden Monat als stetige Gewichtszunahme gezeigt. Du hast dadurch im Jahr ungefähr 5-10Kg zugenommen.
Nun lässt Du die Magenband-Operation machen und nimmst dadurch nur noch die Hälfte der Kalorien zu Dir. Also 1500, von unserem Rechenbeispiel ausgehend, 500 zu wenig. Du wirst also abnehmen. Nur: wie soll das auf Dauer für Deinen Körper, Deinen Energieverbrauch reichen? Was, wenn Du durch Stress oder Schwangerschaft einen erhöhten Energiebedarf hast, Du bist immerhin erst etwas über Dreißig. Was ist, wenn Du das angepeilte Gewicht erreicht hast? Schließlich ist dieses Magenband nichts, was sich jeden Monat bequem von außen anpassen lässt...
Ich glaube jeder hier im Forum kann Deinen jahrelangen Kummer verstehen und Deinen Frust nachvollziehen, aber für mich klingt dieses Magenband so gesund wie Bulimie. Oder die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wie Rubensfrau schon geschrieben hat: Die permanente Gewichtszunahme muss einen Grund haben. Der ist entweder medizinisch bedingt und muss entsprechend von einem Facharzt therapiert werden. Oder er ist darin begründet, dass Dein Ernährungsverhalten falsch ist.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte weder auf Dir rumhacken noch Dich doof anmachen. Im Gegenteil. Schließlich sind wir alle hier im Forum gelandet, weil uns unser Übergewicht bewußt ist, wir etwas daran ändern wollen und wir Hilfe und Unterstützung suchen.
Aber bevor ich 1500 bis 2500 Euro für etwas so risikoreiches bezahlen würde, das u.U. mein gesamtes Leben erst positiv und dann negativ beeinflusst, würde ich bei meinem Arzt oder meiner Krankenkasse nach ihrer Empfehlung für einen seriösen, anerkannten Ernährungsberater fragen und mir von ihm helfen lassen.




Beitrag vom 11.09.2011 01:17 Uhr Permalink zum Beitrag
Neuling
Anzahl Beiträge: 16
Wohnort: im Ruhrgebiet
Alter: 38
zarah-louisa, Du sprichst mir aus der Seele. Genau das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken, aber ich konnte es nicht so gut erklären!




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